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Procurement & Supply Chain Excellence braucht Transformationskompetenz Featured

Wie das PSM Excellence Program strategische Fähigkeiten, digitale Kompetenz und nachhaltige Transformation im Einkauf verbindet

Procurement und Supply Management befinden sich in einem grundlegenden Wandel. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, geopolitische Unsicherheiten, steigende Anforderungen an Resilienz sowie neue Möglichkeiten durch AI verändern die Rolle des Einkaufs – vom klassischen Kostenmanager hin zum strategischen Wertschöpfungs- und Transformationspartner.

Das Procurement and Supply Management Excellence Program (PSM-EP) adressiert genau diese Entwicklung. Mit einem modularen Portfolio aus 20 Klassen und vier zertifizierten Exam Courses verbindet das Programm klassische Procurement Excellence mit Digital Procurement, Sustainable Procurement, Transformation & Change Management sowie Leadership- und Managementkompetenzen.

Aus IPG-Sicht ist dabei entscheidend: Weiterbildung darf nicht bei Wissensvermittlung enden. Sie muss Menschen und Organisationen befähigen, Transformation tatsächlich umzusetzen. Deshalb ist das PSM-EP eng mit dem TWIN-PRO Ansatz verknüpft und in ein breiteres Transformationsökosystem aus Readiness, Capability Building, Roadmapping, Innovation und Transfer eingebettet.

 

Der Einkauf verändert seine Rolle

Procurement wird heute an deutlich mehr gemessen als an Einsparungen.

Unternehmen erwarten vom Einkauf zunehmend Beiträge zu:

  • strategischer Wertschöpfung,
  • Versorgungssicherheit und Resilienz,
  • Digitalisierung und Automatisierung,
  • Nachhaltigkeit und ESG,
  • Working Capital,
  • Innovation,
  • Risikomanagement,
  • Unternehmensperformance.

Das PSM-EP greift diese Entwicklung ausdrücklich auf und beschreibt die Transformation des Einkaufs vom Cost Manager zum Strategic Value Creation Partner.

Damit verändern sich gleichzeitig die Anforderungen an Procurement Professionals und Führungskräfte.

Fachwissen bleibt wichtig – reicht aber nicht mehr aus.

Benötigt werden zusätzlich strategische, digitale, analytische, nachhaltigkeitsbezogene und transformationale Kompetenzen.

 

Capability Building wird zum Transformationsfaktor

Viele Transformationsprogramme konzentrieren sich zunächst auf Prozesse, Systeme und Technologien.

Doch selbst die beste Strategie oder digitale Lösung schafft keinen nachhaltigen Wert, wenn die Organisation nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügt.

Capability Building wird damit selbst zu einem zentralen Transformationshebel.

Aus IPG-Sicht umfasst dies drei Ebenen:

Know – Wissen aufbauen
Trends, Methoden, Tools und Best Practices verstehen.

Apply – Methoden anwenden
Frameworks, Analysen und Instrumente auf konkrete Procurement-Fragestellungen übertragen.

Transform – Veränderung umsetzen
Strategien, Roadmaps und Initiativen in der eigenen Organisation erfolgreich realisieren.

Genau diese Transferlogik ist im PSM-EP verankert. Die Methodik kombiniert praktische Übungen, Checklisten, Fallstudien, Arbeitsmittel, Erfahrungsaustausch und konkrete Anwendungen auf die eigene Einkaufsorganisation.

 

Ein modularer Ansatz für Procurement Excellence

Das PSM-EP ist bewusst modular aufgebaut und umfasst insgesamt 20 Klassen.

Dabei werden zwei zentrale Kompetenzfelder miteinander verbunden.

Strategic Procurement Excellence

Die strategischen Module adressieren klassische und zugleich zukunftsrelevante Procurement-Kompetenzen, darunter:

  • Category Management & Category Strategy Excellence
  • Project Management
  • Negotiation Power
  • Communication & Presentation Skills
  • Spend Analytics & Value Creation
  • Emotional Intelligence & Situational Leadership
  • Source-to-Contract
  • Cross-functional High Performance Teams
  • Supplier Management
  • Working Capital Management
  • Supply Chain Risk Management
  • Procurement Performance Measurement
  • Legal in Procurement
  • Managing Uncertainty in Procurement.

Digital & Sustainable Transformation

Ergänzend fokussieren sechs Transformationsklassen auf:

  • Digital Procurement Excellence
  • Tool Safari for Digital Transformation / AI Tool Guide
  • Transformation & Change Management
  • Extended Value Contribution Measurement
  • Sustainable Procurement Excellence
  • Tool Safari for Sustainable Transformation / AI Tool Guide.

Die Verbindung beider Bereiche ist entscheidend.

Denn die Zukunft des Einkaufs entsteht nicht durch Digitalisierung statt strategischer Excellence – sondern durch die intelligente Verbindung beider Kompetenzwelten.

 

Digital Procurement: Technologie verstehen – aber nicht technologiegetrieben handeln

Digitale Procurement-Kompetenz bedeutet nicht, möglichst viele Tools zu kennen.

Entscheidend ist vielmehr die Fähigkeit, Digitalisierung strategisch einzuordnen und zielgerichtet einzusetzen.

Das Modul Digital Procurement Excellence adressiert deshalb unter anderem:

  • Digital Maturity,
  • Entwicklung einer Digital Procurement Roadmap,
  • Auswahl und Einsatz digitaler Plattformen,
  • organisatorische und prozessuale Veränderungen,
  • Kompetenzaufbau,
  • Stakeholder- und Change Management.

Der ergänzende Tool Safari / AI Tool Guide verfolgt bewusst einen anbieterneutralen Ansatz.

Der Schwerpunkt liegt auf:

  • Klassifikation digitaler und AI-basierter Lösungen,
  • Bewertung der Relevanz,
  • Business Case und ROI,
  • Data Readiness,
  • Integration,
  • Change Management,
  • Entwicklung einer individuellen Tool-Roadmap.

Damit folgt das Programm einer zentralen IPG-Logik:

Nicht das Tool ist der Ausgangspunkt – sondern Strategie, Use Case und Wertbeitrag.

 

Sustainable Procurement wird zur strategischen Kernkompetenz

Nachhaltigkeit entwickelt sich zunehmend von einer regulatorischen Verpflichtung zu einer strategischen Procurement-Aufgabe.

Das PSM-EP adressiert daher unter anderem:

  • regulatorische und Stakeholder-Anforderungen,
  • nachhaltige Sourcing-Strategien,
  • Life-Cycle Thinking,
  • Nachhaltigkeitskriterien in Category Strategies,
  • Supplier Management,
  • Vertragsgestaltung,
  • ESG-orientierte Leistungskennzahlen.

Auch hier wird Nachhaltigkeit nicht isoliert betrachtet.

Sie muss mit Kosten, Qualität, Risiko und Wertschöpfung verbunden werden.

Das entspricht der grundlegenden TWIN-PRO Logik: digitale und nachhaltige Transformation gemeinsam zu gestalten.

 

Transformation braucht Leadership und Change

Neue Tools, neue Strategien oder neue Nachhaltigkeitsanforderungen verändern automatisch auch Rollen, Entscheidungswege und Zusammenarbeit.

Deshalb integriert das PSM-EP Transformation & Change Management ausdrücklich in das Curriculum.

Darüber hinaus adressieren weitere Module zentrale Leadership-Kompetenzen:

  • Emotional Intelligence,
  • situatives Führen,
  • Kommunikation,
  • Präsentation,
  • Stakeholder Management,
  • Führung cross-funktionaler Teams.

Damit folgt das Programm einer wichtigen Erkenntnis:

Procurement Transformation ist immer auch People Transformation.

 

Vom Cost Saving zum erweiterten Wertbeitrag

Eine weitere wesentliche Veränderung betrifft die Messung von Procurement Performance.

Der Beitrag des Einkaufs kann heute nicht mehr ausschließlich über Savings dargestellt werden.

Das PSM-EP erweitert deshalb die Wertlogik um unter anderem:

  • Cost Avoidance,
  • Working Capital,
  • Risikoreduktion,
  • Innovation,
  • ESG,
  • Supplier Ecosystem Value.

Mit dem Modul Extended Value Contribution Measurement wird daraus eine systematische Managementlogik.

Teilnehmer lernen, Wertbeiträge zu modellieren, zu quantifizieren und über geeignete KPI-Systeme sichtbar zu machen.

Damit wird Procurement nicht nur als Kostenfunktion, sondern als messbarer Business Value Contributor positioniert.

 

Vom Training zur konkreten Unternehmens-Roadmap

Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal des Programms liegt in seinem Praxis- und Transferansatz.

Die vier zertifizierten Programme

  • PSM Transformation Manager (CTM)
  • PSM Transformation Leader (CTL)
  • Strategic PSM Manager (CSM)
  • Strategic PSM Leader (CSL)

verbinden mehrere Klassen mit einem individuellen Use Case und einer abschließenden Prüfung.

Dabei entwickeln Teilnehmer eine konkrete Roadmap für ihr eigenes Unternehmen.

Der Abschluss ist damit nicht nur eine Wissensprüfung.

Er dient gleichzeitig als Plattform für ein reales Transformationsprojekt.

Aus Weiterbildung wird damit Capability Building mit unmittelbarem Business Transfer.

 

Die Rolle von IPG im PSM-EP

IPG bringt in das PSM-EP insbesondere seine Erfahrung aus den Bereichen

  • Procurement Transformation,
  • Digital Procurement,
  • Sustainable Procurement,
  • Category Management,
  • Supplier Management,
  • Performance Improvement,
  • Transformation & Change Management,
  • Capability Building

ein.

Der IPG-Beitrag geht dabei über einzelne Trainingsmodule hinaus.

Die Programmlogik ist eng mit der Frage verbunden, wie Procurement Professionals und Führungskräfte dazu befähigt werden können, Veränderung selbstständig zu gestalten.

Damit folgt das PSM-EP auch dem zentralen IPG Anspruch:

Transformation. Selber. Schneller. Intelligenter. Umsetzen.

 

TWIN-PRO: Weiterbildung als Teil eines größeren Transformationssystems

Das PSM-EP ist im Programmdokument ausdrücklich in das TWIN-PRO Ecosystem eingebettet.

Dieses umfasst sechs miteinander verbundene Säulen:

TWIN-PRO Impulses
Orientierung, Trends, Expert Talks, Studien und Networking.

TWIN-PRO Academy
Training, Masterclasses und zertifizierte Programme.

TWIN-PRO Kickstarter
Readiness, Trends & Drivers, Ambition und Hot Spots.

TWIN-PRO PLAN
Use Cases, Best-Fit Solutions und Transformations-Roadmap.

TWIN-PRO Innovation
Piloten, Entwicklungs- und Transferprojekte.

TWIN-PRO Alumni
Erfahrungsaustausch und kontinuierliches Lernen.

Damit wird Capability Building nicht als isolierte Trainingsmaßnahme verstanden.

Es ist Teil einer durchgängigen Transformationsarchitektur.

 

Verbindung zu den IPG Services

Diese Logik verbindet das PSM-EP unmittelbar mit zentralen IPG Services.

Readiness & Maturity Assessment
Standortbestimmung von Kompetenzen, Prozessen, Organisation, Technologie und Transformation Readiness.

Executive Workshops
Definition von Ambition, Wertbeiträgen und strategischen Handlungsfeldern.

Transformation Roadmaps
Überführung von Zielbildern und Hot Spots in konkrete Programme und Initiativen.

Use Case & Tool Assessment
Bewertung digitaler und AI-basierter Lösungen entlang konkreter Business Anforderungen.

TWIN-PRO Transformation Accelerator
Beschleunigte Umsetzung priorisierter Transformationsinitiativen.

Capability Building & Coaching
Aufbau interner Kompetenz und Befähigung von Führungskräften und Transformation Teams.

Dadurch entsteht eine durchgängige Logik:

Assess → Learn → Design → Apply → Transform → Scale

 

Management Agenda: Welche Kompetenzen braucht Procurement künftig?

Für CPOs und Procurement Leadership ergeben sich daraus fünf zentrale Fragen:

  1. Welche Kompetenzen benötigen wir für unseren zukünftigen Wertbeitrag?
  2. Welche Skill Gaps bestehen heute in unserer Organisation?
  3. Wie verbinden wir strategische, digitale und nachhaltige Fähigkeiten?
  4. Wie stellen wir sicher, dass Weiterbildung in konkrete Umsetzung übergeht?
  5. Wie entwickeln wir Führungskräfte und Teams zu aktiven Transformationsgestaltern?

Capability Building sollte deshalb nicht als HR-Maßnahme am Rand einer Transformation verstanden werden.

Es gehört in deren Zentrum.

 

Fazit: Procurement Excellence entsteht durch Befähigung

Die Zukunft des Einkaufs wird nicht allein durch neue Technologien, neue Nachhaltigkeitsanforderungen oder neue Strategien bestimmt.

Entscheidend ist, ob Procurement Professionals und Führungskräfte in der Lage sind, diese Veränderungen zu verstehen, zu verbinden und umzusetzen.

Genau hier setzt das PSM Excellence Program an.

Es verbindet strategische Procurement Excellence mit digitaler und nachhaltiger Transformation, Leadership und praktischer Umsetzung.

Die zentrale Erkenntnis lautet:

Transformation beginnt nicht mit einem Tool.
Transformation beginnt mit der Fähigkeit, Veränderung erfolgreich zu gestalten.

Und genau diese Fähigkeit wird zu einer der wichtigsten Kompetenzen des Einkaufs der Zukunft.

 

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